Man isst diese Suppe nach dem ersten Frost, zwischen Mitte November und Mitte März, genau in der Zeit, wenn die Ölmühlen in Betrieb sind und wo die Suppe der beste Beweis für den Wohlgeschmack des Öls ist. In dieser Zeit findet man Bergkräuter nach Belieben (Borretsch, Fenchel, Brennnessel, Mohn, Thymian, Majoran, Origanum, Minze und viele 16 andere essbare Wildkräuter), die ein wesentlicher Bestandteil dieses Rezeptes sind, von dem es unzählige Varianten gibt und das Jeder mit dem Zusatz verschiedener Kräuter persönlich gestalten kann.
Die Bohnen in 2 Liter kaltem Wasser kochen und einen Teil davon im Kochwasser durchseihen. Den Schwarzkohl und den Borretsch dünn geschnitten, Möhre, Sellerie und Zwiebel fein gehackt sowie Olivenöl, Tomaten und Salz hinzufügen. Das Ganze eine halbe Stunde gut kochen lassen, vom Feuer nehmen und die Gewürze zugeben: Thymian, Zitronenschale und sehr fein gehackten Chili.
Einige Brotscheiben rösten und mit Knoblauch einreiben. In der Suppenschüssel abwechselnd Brotscheiben und Suppe schichten. Einige Minuten ruhen lassen und einen Schuss Olivenöl darüber gießen.
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